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Weltkirche · 5. November 2026

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Papst ruft zur Nachfolge der Heiligen auf

shallow focus photo of four red lighted candles
Max Beck / Unsplash

Der Papst hielt am ersten November anlässlich des Festes Allerheiligen ein Angelus-Gebet auf dem Petersplatz ab, an dem mehr als 25.000 Pilger und Gläubige teilnahmen.

Der Papst betonte, dass zahllose Männer und Frauen ihr Leben als Geschenk an Gott und ihre Mitmenschen dargebracht haben. Er bezeichnete diese Heiligen als die schönsten und kraftvollsten Zeichen für das kommende Reich Gottes, welches bereits inmitten der Menschen existiere.

Nach Angaben des Papstes zeichneten sich diese Personen dadurch aus, dass sie trotz Gewalt sanftmütig blieben, Vergebung schenkten und Friedensstifter waren. Sie seien in ihrem Glauben und ihrer Liebe standhaft geblieben, selbst wenn sie Verfolgung und Beleidigungen erfuhren.

Der Papst erklärte, dass die Heiligkeit nicht nur offiziell kanonisierten Personen vorbehalten sei, sondern dass Gott viele weitere Menschen kenne, die durch Taten der Liebe die Berechnung der Gier und die Brutalität des Bösen besiegten. Diese Taten der Liebe seien vielfältig und könnten nicht gezählt werden.

Abschließend wies der Papst darauf hin, dass Heilige aus unterschiedlichen Hintergründen, Kulturen und Lebensumfeldern stammten. Er betonte, dass die Heiligkeit kein Privileg für wenige sei, sondern eine allgemeine Berufung, die jeden Menschen an seinem jeweiligen Lebensort herausfordere.