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Weltkirche · 21. September 2026

Papst Pius XIV genehmigt mit Freude den Beginn des Heiligsprechungsverfahrens von Don Luigi Di Liegro

Rows of empty wooden chairs in a large hall
Johannes Plenio / Unsplash

Papst Pius XIV hat am 18. September 2026 in der Basilika San Giovanni in Laterano in Rom mit Freude die Entscheidung gebilligt, die notwendigen Schritte für die Einleitung des kanonischen Heiligsprechungsverfahrens von Don Luigi Di Liegro zu setzen. Der Beschluss wurde während der diözesanen Versammlung gefeiert, die von über 300 Priestern und Gläubigen besucht wurde. Don Luigi Di Liegro war Gründer und langjähriger Leiter der Caritas der Stadt Rom und hatte 1974 ein historisches diözesanes Treffen zum Thema „Die Verantwortung der Christen gegenüber den Erwartungen von Caritas und Gerechtigkeit in der Stadt Rom“ organisiert, das als „Konferenz über die Leiden Roms“ bekannt wurde. Das Verfahren zur Heiligsprechung beginnt nun. In seiner Ansprache verwies der Papst auf das Evangelium nach Johannes, in dem Maria Magdalena den augerissenen Christus trifft, ein Bild, das die „ängstliche Suche nach Hoffnung“ in der Stadt symbolisiert.

Er betonte, dass die Kirche nicht für sich selbst existiert, sondern dazu berufen ist, Begegnungen zu ermöglichen und Gemeinschaften zu schaffen, die Menschen aufnehmen, wertschätzen und in die Verantwortung nehmen. Der Pontifex forderte die Gläubigen auf, nicht nur zu fragen, was zu tun ist, sondern wer und wie man begegnen soll, und er hob hervor, dass wahre Begegnung mit Christus zu einem tiefen Glück führt, das zur aktiven Verkündigung anregt. Er beschrieb vier zentrale Aufmerksamkeiten für die pastorale Arbeit: Christus begegnen und ihn anderen begegnen lassen, Gemeinschaften neu und frei generieren, die Stadt bewohnen und dienen sowie die Formation des Volkes Gottes zu einer reifen, handlungsfähigen Gemeinschaft. Dabei wies er darauf hin, dass die Gemeinde nicht nur hinter den Werken des Heiligen, sondern vor allem durch sein offenes Ohr für die Wirklichkeit wirken soll.

Der Papst forderte die Priester auf, als Männer des Hörens und Akzeptierens zu fungieren, die vor dem Herrn stehen, um andere zu ihm zu führen. Er betonte, dass das Presbyterium nicht alle Verantwortung tragen soll, sondern die Gaben der Laien einbeziehen und so eine lebendige Gemeinschaft schaffen soll. Das Verfahren der „pastoralen Überprüfung“ soll die gesamte Gemeinde einbeziehen, das Geschehene reflektieren, Erfolge anerkennen und Missstände gemeinsam analysieren, um im Licht des Heiligen Geistes die Wirksamkeit der pastorischen Maßnahmen zu erhöhen. Das Ereignis fand am 18. September 2026 im Nachmittag statt und markiert einen bedeutenden Schritt im Heiligsprechungsprozess von Don Luigi Di Liegro.