Weltkirche · 23. September 2026
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Papst betont Bedeutung von Kontemplation für Ordensschwestern
Papst Franziskus betont in seiner Botschaft die zentrale Rolle der kontemplativen Spiritualität für Ordensschwestern. Er verweist auf das Beispiel der Heiligen Klara und die Vision von Papst Leo XIV, die auf die Notwendigkeit von Stille und Begegnung mit Gott hinweisen. Der Papst zitiert einen Brief der Heiligen Klara an die Heilige Agnes, in dem er von einem Blick auf das ewige Spiegelbild und der Verwandlung durch Kontemplation spricht.
Er erklärt, dass Berufungen nicht durch organisatorische Strategien oder Kampagnen entstehen, sondern durch Gebet, Nähe zur Evangelienbotschaft und die Fähigkeit, sich selbst mit Schwächen zu akzeptieren. Der Papst warnt vor einer sinkenden Zahl von Berufungen und sieht darin eine Chance für Erneuerung, nicht jedoch Anlass zur Besorgnis. Er fordert die Ordensgemeinschaften auf, lebendige Gemeinschaften zu schaffen, die Nähe zu Gott und echte Beziehungen ermöglichen.
Die Botschaft endet mit einem Aufruf, Zeugen der Stille und Kontemplation zu sein, wie es im Psalm 9 beschrieben wird, wo das Wort Gottes über die ganze Erde verbreitet wird.