Kultur und Ideen · 7. Oktober 2026
Odrzucony Stein, auf dem ich bauen kann
Ein Artikel thematisiert die Herausforderungen und Selbstreflexionen im Zusammenhang mit der Kirche. Der Verfasser diskutiert, was nicht stimmt mit der Kirche und fragt sich, was er selbst mit dem, was Gott ihm anvertraut hat, gemacht hat. Es wird betont, dass die Kirche nicht nur eine Institution ist, sondern dass jeder Einzelne Teil von ihr ist. Die eigenen Entscheidungen und der Umgang mit anderen Menschen prägen das Gesicht der Kirche. Die Frage nach der Kirche führt zu einem persönlichen Gewissenstest, in dem die Verantwortung jedes Einzelnen betont wird.
Der Text verweist auf das biblische Bild des Propheten Jesaja, der von einem Weinberg spricht, für den der Besitzer alles Notwendige getan hat, um Früchte zu ernten. Dies wird als Metapher für die Liebe Gottes verstanden, die bereits gegeben ist, und die Frage, was jeder Einzelne mit diesem Geschenk macht. Der Verfasser stellt fest, dass jeder in der Lage ist, andere zu beeinflussen, sei es positiv oder negativ, und dass die eigene Entwicklung entscheidend für den Glauben ist.
Ein zentraler Aspekt des Artikels ist die Reflexion über die eigene Spiritualität und die Bereitschaft zur Veränderung. Der Verfasser fragt sich, ob er erlaubt, dass Gott ihn in seinen unreifen Aspekten berührt oder ob er sich dem entzieht. Diese innere Auseinandersetzung wird durch die Gleichnis der bösen Winzer verdeutlicht, die sich weigern, die Früchte des Weinbergs abzugeben und die Botschaft Gottes ablehnen.
Der Artikel schließt mit dem Hinweis auf den heiligen Franziskus, dessen Gedenktag am 4. Oktober gefeiert wird. Es wird auf die 800 Jahre seit seinem Tod hingewiesen und seine frühe Abneigung gegenüber den Aussätzigen thematisiert, die sich später in Barmherzigkeit verwandelte. Der Verfasser ermutigt dazu, dass die Evangelium eine Veränderung in der Beziehung zu anderen bewirken kann und dass der Beginn der Erneuerung oft näher ist, als man denkt.