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Weltkirche · 19. September 2026

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Kirche fordert Untersuchung zu Todesfällen von Kindern in Sri Lanka

A town with a church lit up at night
Livia / Unsplash

Die Kirche fordert eine Untersuchung im Zusammenhang mit dem Tod von Kindern und Säuglingen. Die Forderung geht von der Diözesanenkommission für Gerechtigkeit und Frieden aus.

In einem Massengrab in Chemmani wurden neben den Skeletten von Kindern auch Überreste von Erwachsenen gefunden. Diese wiesen Merkmale auf, wie hinter dem Rücken gekreuzte Arme oder eine sitzende Position mit gefesselten Händen. Ein Expertenteam arbeitete bis August des vergangenen Jahres an diesem Ort und schloss eine dritte Ausgrabungskampagne ab, die im Jahr 2025 unter der Aufsicht des Gerichts in Jaffna begonnen hatte.

Die ersten Überreste in Chemmani wurden bereits 1998 entdeckt, nachdem ein Soldat berichtet hatte, dass das Gebiet als Begräbnisstätte für Opfer von Massakern diente. Im Jahr 1999 wurden 15 Leichen ausgegraben, weitere Suchmaßnahmen begannen erst im letzten Jahr. Es besteht der Verdacht, dass die Bestatteten Opfer des 26 Jahre dauernden Bürgerkriegs zwischen der singhalesischen Mehrheit und der tamilischen Minderheit sind, welcher 2009 endete.

Die Diözesanenkommission für Gerechtigkeit und Frieden organisierte eine Massendemonstration und richtete einen offenen Brief an den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen. Darin wird eine internationale Untersuchung sowie eine unparteiische forensische Analyse gefordert. Die Kirche betont, dass die Wahrheit die Grundlage für Versöhnung sei und fordert die Anerkennung der Würde der Opfer.