Weltkirche · 23. Oktober 2026
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Bekannter Exorzist pausiert ein Jahr auf Bitte des Erzbischofs
Ein bekannter amerikanischer Exorzist hat zugestimmt, für die Dauer eines Jahres keine öffentlichen Auftritte mehr zu tätigen und keine Interviews mehr zu geben. Diese Entscheidung traf der Geistliche nach einer direkten Bitte des Erzbischofs von Denver. Der Priester, dessen Podcasts zuvor Millionen von Zuschauern erreichten, wird sich in diesem Zeitraum vollständig aus der öffentlichen Medienlandschaft zurückziehen. Der Fokus soll nun wieder auf der seelsorgerischen Arbeit innerhalb der eigenen Gemeinschaft liegen.
Der Erzbischof von Denver bat den Geistlichen ausdrücklich darum, eine einjährige Pause von allen öffentlichen Aktivitäten einzulegen. Das Ziel dieser Maßnahme ist es, den Priester dazu zu bewegen, seine Aufmerksamkeit wieder stärker auf die Gläubigen zu richten, denen er in seiner lokalen Gemeinde dient. Die Kommunikation zwischen den beiden Parteien fand in einem persönlichen Gespräch statt, in dem der Oberhirte die Situation der Seelsorge erörterte. Der Exorzist kam dieser Aufforderung freiwillig und ohne Widerstand nach.
Eine Sprecherin der Erzdiözese bestätigte, dass das Gespräch zwischen dem Bischof und dem Exorzisten bereits stattgefunden habe. In einer offiziellen Mitteilung wurde dargelegt, dass während dieses Treffens die Bitte um eine einjährige Enthaltung von Interviews und öffentlichen Reden ausgesprochen wurde. Der Bischof zeigte sich dankbar für die priesterliche Arbeit des Mannes sowie für dessen Dienst im Bereich der Exorzismen. Besonders hob der Oberhirte die Großzügigkeit hervor, mit der der Geistliche diese spezifische Bitte angenommen hat. Die Gläubigen wurden zudem ermutigt, für den Priester zu beten.
Der Geistliche hatte zuvor eine erhebliche Popularität durch Auftritte in verschiedenen Podcasts erlangt. In diesen Sendungen wurden Themen wie Exorzismen, Dämonen und übernatürliche Phänomene behandelt. In einem Gespräch schlug der Priester vor, dass einige Berichte über Entführungen durch Außerirdische einen dämonischen Charakter haben könnten. Zudem sprach er über mögliche Verbindungen zwischen Okkultismus und den Aktivitäten eines verstorbenen Straftäters. In einer Sendung erhielt der Geistliche ein Gewehr geschenkt, woraufhin er bemerkte, dass sie dieses später testen müssten.
Die Erzdiözese von Denver gab keine Auskunft darüber, ob die Bitte des Erzbischofs in einem direkten Zusammenhang mit den spezifischen Äußerungen des Exorzisten in den Medien stand. Es wurde lediglich bestätigt, dass die Pause auf Wunsch des Oberhirten erfolgt. Der genaue Inhalt der weiteren Diskussionen zwischen den beiden Männern wurde nicht im Detail veröffentlicht. Die Entscheidung betrifft ausschließlich den Zeitraum von einem Jahr ab dem Zeitpunkt der Vereinbarung.