Weltkirche · 25. Oktober 2026
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Papst Leo eröffnet Anmeldung zum Weltjugendtag in Seoul mit Videobotschaft
Papst Leo hat am Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, durch eine Videobotschaft die offizielle Anmeldung für den kommenden Weltjugendtag eröffnet, der in weniger als einem Jahr in Seoul, Südkorea, stattfinden wird. Der Pontifex richtete dabei einen dringenden Aufruf an junge Menschen aus der ganzen Welt, sich für dieses Großereignis zu registrieren und teilzunehmen. Er betonte jedoch ausdrücklich, dass die Reise nicht primär dazu dienen solle, einfach nur eine neue Stadt zu besichtigen oder touristische Ziele abzuhaken. Stattdessen beschrieb er das Treffen als eine tiefgreifende Einladung, sich auf eine Pilgerreise des Glaubens, der Freundschaft und der Hoffnung zu begeben. Diese spirituelle Reise soll den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, christliche Heiligtümer an verschiedenen Orten zu entdecken und Gott sowohl auf persönlicher als auch auf gemeinschaftlicher Ebene innerhalb der Kirche intensiver zu begegnen.
Der siebzehnte Weltjugendtag wird als ein einzigartiger Versammlungsort für Jugendliche aus allen Nationen konzipiert, der die reiche Vielfalt der Sprachen und Kulturen hervorhebt. Papst Leo unterstrich in seiner Ansprache, dass trotz aller bestehenden Unterschiede und gerade wegen dieser von Gott gegebenen Vielfalt ein noch stärkeres Gefühl der Einheit entstehen werde. Er begründete diese Hoffnung damit, dass alle Teilnehmer Mitglieder ein und desselben Leibes Christi seien. Das offizielle Motto für das Treffen in Seoul lautet „Hab Mut! Ich habe die Welt besiegt". Dieses Thema steht in direktem Zusammenhang mit dem liturgischen Gedenktag des heiligen Johannes Paul des Zweiten, der ebenfalls auf den 22. Oktober fällt. Jener frühere Papst hatte einst die berühmten Worte „Fürchtet euch nicht! Öffnet Christus die Türen!" gesprochen, eine Botschaft, die auch heute noch als aktuell und gültig für alle Menschen betrachtet wird.
In seiner Herausforderung an die Jugend forderte Papst Leo die jungen Menschen auf, ihre gesamte persönliche Realität mitzubringen. Dazu gehörten nicht nur ihre Träume, Wünsche und Hoffnungen, sondern ausdrücklich auch ihre Wunden und Schwierigkeiten. Der Papst versicherte, dass Gott beim Weltjugendtag auf jeden Einzelnen warte und jede Person beim Namen rufen werde. Das göttliche Ziel sei es, die Hoffnung in den Herzen neu zu entfachen und den Teilnehmern die Fülle des Lebens sowie der Freude zu schenken. Am Ende seiner Videobotschaft drückte Papst Leo seine eigene Vorfreude darauf aus, alle Jugendlichen und ihre Angehörigen in Seoul persönlich zu treffen und ihnen seinen apostolischen Segen zu erteilen. Die Veranstaltung soll zudem lebenslange Freundschaften fördern und schöne Erinnerungen schaffen, die über das eigentliche Treffen hinaus Bestand haben werden.