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title: Papst Franziskus besucht Frankreich und betont die Würde des menschlichen Lebens
url: https://www.faithfulnews.com/de/papst-franziskus-besucht-frankreich-und-betont-die-wurde-des-menschlichen-lebens
published: 2026-09-28T09:52:28+00:00
language: de
section: Weltkirche
source: https://www.vaticannews.va/ru/pope/news/2026-09/papa-pribyl-vo-franciu.html
organizations: Vatican News, Papst Franziskus, Papst Benedikt XVI, Papst Johannes Paul II, Papst Johannes Paul I, Papst Pius XII
publisher: FaithfulNews
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# Papst Franziskus besucht Frankreich und betont die Würde des menschlichen Lebens

Papst Franziskus ist in Frankreich angekommen, wo er ein zentrales Thema seiner Reise präsentiert: die Würde des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Der Vatikan kündigte an, dass das Leitmotiv der Reise bereits die Bedeutung des menschlichen Lebens signalisiert, das zu achten, zu lieben und zu schützen sei. Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretär des Heiligen Stuhls, erklärte, dass das Wort „Wert des Lebens“ das zentrale Anliegen des Pontifex widerspiegelt. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass die Botschaft des Papstes nicht als harte oder abstrakte Ermahnung, sondern als aufrüttelnde Erinnerung an Solidarität und Verantwortung wahrgenommen werde, besonders wenn das Leben zerbrechlicher und schutzloser wird. Der Besuch des Papstes folgt auf die Verabschiedung eines Gesetzes in Frankreich über assistierten Suizid. In diesem Kontext betonte Parolin, dass die Stimme des Papstes nicht als strenge Warnung, sondern als aufrüttelnde Aufforderung zur gegenseitigen Unterstützung und Verantwortung verstanden werde, wenn das Leben besonders fragil sei.

Die Position der Kirche zum Schutz des Lebens auf allen Lebensphasen sei klar und allgemein bekannt. Papst Franziskus wolle verdeutlichen, dass echtes Mitgefühl gegenüber Leiden nicht in der Förderung oder Beschleunigung des Todes bestehe, sondern darin, niemanden im Schmerz allein zu lassen. Ein weiterer zentraler Aspekt der Reise sei die „Diplomatie des Treffens“, die darauf abzielt, Frieden nicht durch ein simples Kräftegleichgewicht oder durch Abschreckung zu sichern, sondern durch gemeinsame Anstrengungen, Verständigung und Dialog. Der Vatikan betont, dass echter Frieden nur gemeinsam und nicht gegeneinander gebaut werden könne. Der Besuch des Papstes bei der UNESCO in Paris soll die Bedeutung von Kultur und Erziehung als Instrumente der Zusammenarbeit zwischen Völkern hervorheben. Die Kirche sehe sich als Raum, in dem Menschen, Völker und Kulturen lernen, einander zuzuhören, voneinander zu erfahren und die Würde aller Menschen als Kinder Gottes anzuerkennen. Der Vatikan betone zudem den Dialog mit Nichtgläubigen, der auf dem Neuen Testament beruhe.

Nach Paris werde der Papst nach Lourdes weiterreisen, wo er die Gemeinschaft des Lebens betone, die geliebt, gepflegt und gelegentlich schmerzhaft sei, aber stets im Miteinander lebe. Das Brudersein, das der Papst in seiner Botschaft vermittelt, sei ein Geschenk Gottes, das alle Menschen als Geschwister verbinde. Die Botschaft über das Brudersein werde auch in Metz verbreitet, einer Stadt, die eng mit dem Gründer Europas, Robert Schuman, verbunden sei. Die Idee eines christlichen Bruderschafts sei Grundlage für eine gerechte und verantwortungsvolle Zusammenarbeit zwischen den Generationen. Der Vatikan betone, dass ein starker und versöhnter Frieden nur auf einem soliden Fundament von Gerechtigkeit und Verantwortung zwischen den Generationen beruhe. Die Reise des Papstes sei somit ein Aufruf, das Leben zu schützen, Solidarität zu leben und den Dialog zwischen Kulturen und Völkern zu fördern.

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