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Weltkirche · 19. Oktober 2026

Junge Patienten des Gemelli-Krankenhauses senden Gebete und Hoffnung an Papst Leo XIV.

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Kyle Glenn / Unsplash

Mehrere junge Patienten, die derzeit im Gemelli-Klinikum behandelt werden, haben ihre Solidarität mit Papst Leo XIV. durch persönliche Briefe und Zeichnungen zum Ausdruck gebracht. Die Kinder und Jugendlichen befinden sich selbst in medizinischer Behandlung und richten Worte des Trostes sowie des gemeinsamen Gebets an das Oberhaupt der katholischen Kirche, das sich ebenfalls in derselben Einrichtung aufhält.

Ein siebenjähriger Junge namens Angelo, der seit sechsunddreißig Tagen im Krankenhaus verweilt, stammt aus der italienischen Gemeinde Taurisano in der Provinz Lecce. Er bewohnt wie der Papst den zehnten Stock des Gebäudes und musste sich ebenfalls einem chirurgischen Eingriff am Kopf unterziehen. In seinem Schreiben versichert er dem Pontifex, dass er und seine Mutter jeden Abend für ihn beten würden. Diese Botschaft wird von einer kindlichen Zeichnung begleitet, die einen Baum mit fallenden Blättern, eine Wiese und viele Vögel zeigt. Im Zentrum des Bildes steht jedoch eine große, gelbe Sonne, die zwei Wolken am Himmel vertreibt. Dieses Symbol soll die Hoffnung widerspiegeln, die im Herzen des Jungen und vieler anderer Kinder lebt, die sich nach einer Rückkehr in ein normales Leben sehnen.

Auch die Mutter eines Mädchens namens Eleonora äußert sich voller Zuversicht. Das Kind, das in einer italo-chilenischen Familie aufwuchs, erhielt Behandlung in der Abteilung für Neurochirurgie und Onkologie der pädiatrischen Klinik und gilt mittlerweile als gesund. Die Mutter, Maria Graziela, schreibt in ihrer Nachricht, dass der Glaube Berge versetze und Gott ihre Gebete erhört habe. Sie führt dies auf die Fürsprache von Franziskus von Assisi, Unserer Lieben Frau von Fatima und des Erzengels Raphael zurück. In ihrem Brief vertraut sie diese himmlischen Beschützer auch dem Bischof von Rom an und bittet darum, dass Gott, die heiligste Jungfrau und die Schutzengel Papst Leo XIV. stets bewahren mögen.

Eine weitere Botschaft stammt von der achtzehnjährigen Giorgia, die ihren Brief in englischer Sprache verfasst hat, da sie diese Sprache ihr ganzes Leben lang gelernt hat. Ihre Reflexionen zeugen von großer Reife, während sie ihre eigene Krankheitserfahrung beschreibt. Die Situation habe den Alltag einer jungen Frau, die gerade erst volljährig geworden ist, stark belastet. Giorgia beschreibt sich selbst als unabhängige Person, die leidenschaftlich gerne reist und Städte wie Los Angeles, London, Dublin und Granada besucht hat. Der Übergang von einem Leben, in dem sie nur auf ihre eigene Kraft zählte, zu einer Situation der Abhängigkeit von anderen, fiel ihr schwer. Ihr Weltbild habe sich verändert, und sie musste ihren Fokus vollständig auf ihre Gesundheit legen.

Trotz dieser Prüfung entdeckt Giorgia Dankbarkeit dafür, versorgt zu werden und die Chance auf Heilung zu haben. Sie erkennt neu die Tragweite der Liebe ihrer Familie und ihrer Freunde. Ihr größter Wunsch für die Zukunft ist es, das Leben anderer Menschen zu retten, genau wie die Ärzte, die derzeit ihr eigenes Leben retten. Sie stellt fest, dass die Krankheit sie sowohl zum Schlechteren als auch zum Besseren verändert habe. Während sie physische Veränderungen an ihrem Körper bemerkt, spürt sie auch einen Wandel in ihrer Denkweise. Dinge, die sie früher als selbstverständlich ansah, hätten für sie nun einen größeren Wert gewonnen.

Giorgia richtet ihre letzten Gedanken direkt an Papst Leo XIV. Sie berichtet, dass sie die Nachrichten über seine Situation im Fernsehen mit großer Intensität wahrgenommen habe, da sie beide dieselbe Prüfung durchmachten. Dies habe ihr das Gefühl gegeben, ihm näher zu sein. Sie bittet Gott um Heilung für sie beide und fordert den Papst auf, gemeinsam mit ihr zu beten. Sie zeigt sich sicher, dass bessere Tage kommen werden und dass sie im Gebet für sich selbst und für alle anderen, die mit derselben Situation konfrontiert sind, vereint bleiben.