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title: Gebet vor dem gekreuzigten Christus in Granja de Torrehermosa
url: https://www.faithfulnews.com/de/gebet-vor-dem-gekreuzigten-christus-in-granja-de-torrehermosa
published: 2026-09-16T11:21:32+00:00
language: de
section: Weltkirche
source: https://www.religiondigital.org/cree_en_la_universidad/oracion-cristo-humilladero_132_1466298.html
organizations: Granja de Torrehermosa, Badajoz
publisher: FaithfulNews
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# Gebet vor dem gekreuzigten Christus in Granja de Torrehermosa

Am 14. September feiert die Gemeinde in Granja de Torrehermosa die Erhöhung des Heiligen Kreuzes. Die Straßen des Ortes sind für die Prozession vorbereitet, die von Farben und Freude geprägt ist, um die Statue des Christus des Humilladero mit Andacht zu empfangen. Der Priester José Moreno Losada aus Badajoz beschreibt in einem Text seine innere Haltung zu diesem Fest. Er betrachtet das Gesicht des gekreuzigten Christus und verbindet dies mit dem Bild seiner eigenen Straße und des Hauses seiner Nachbarn. In dieser Stille spricht er ein stilles und gefühlvolles Gebet. Er erinnert sich dabei an den letzten Blick seiner sterbenden Mutter und sieht in ihrem Gesicht das Bild des Christus des Humilladero. Er wiederholt die Worte Jesu am Kreuz, in denen er die Mutter und den Sohn einander anvertraut. Der Text zitiert ein Hymnus aus der Liturgie der Freitage, in dem der Beter um Vergebung bittet und erkennt, dass der Schmerz der heilige Schlüssel zur heiligen Tür ist.

Er bittet den Herrn um seine Zärtlichkeit und sein Mitleid. Der Priester drückt den Wunsch aus, wie Christus ein Herz der Trost und Fürsorge zu haben, damit niemand allein oder vernachlässigt ist. Er hofft, dass in dieser Welt der Mutter nie die Liebe des Sohnes und dem Sohn nie die zärtliche Liebe der Mutter fehlen möge. Er erinnert sich an den letzten Atemzug Christi und an den letzten Blick auf den letzten Atemzug seiner Mutter. Er hört das Urteil, dass alles erfüllt ist. Der Text erwähnt, dass der Hauptmann dies beim Tod Jesu erkannte und Petrus es ihm bald sagen wird. Das Wort des Vaters wurde in der hingebungsvollen Liebe und dem Tod des Sohnes erfüllt. Durch den Tod fiel jede Mauer, und Himmel und Erde trafen sich für die Ewigkeit. Die Toten können nicht länger in der Toten bleiben und müssen auferstehen. Der geliebte Märtyrer des Vaters hat sein Wort erfüllt.

Es bleibt nur, auf seine Treue und Barmherzigkeit zu warten, die sich im geliebten Sohn als Licht zeigen wird und die Bande des Todes für immer bricht. Dem gehorsamen Tod des Sohnes entspricht ein ewiges Leben. Der Priester drückt den Wunsch aus, mit Christus zu sterben und wie er zu sein. Er betrachtet Christus als verborgenen Schatz und Kraft. Er wünscht, dass sich in ihnen der Wille des Vaters erfüllt und sie das Kreuz ihrer begrenzten und leidenden Menschlichkeit in die Hände des Vaters tragen, damit er es mit der Kraft seines Herzens auferweckt. Dieses Herz ist in der Lanze an der Seite des Gekreuzigten ausgebrochen und hat für immer das reinigende Wasser und das rettende Blut gegeben. Heute und immer wollen sie wie Christus sein.
